Anlegen für Kinder

Darum macht es Sinn für Kinder zu sparen
  • 130.000 Euro – so viel kostet ein Kind im Schnitt bis zu seinem 18. Lebensjahr
  • Danach kommen weitere Kosten für Ausbildung, Führerschein, Auslandsaufenthalt usw. hinzu.  Das sind nochmal rund 40.000 Euro.
  • Sparbuch und Tagesgeld bringen keine Zinsen
  • Die Geldanlage an der Börse ist eine Möglichkeit, hohe Renditen zu erzielen. Zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan

Darum lohnt es sich, in die Kapitalmärkte zu investieren

Headline

Oskar ist für Sparer mit einem langfristigen Anlagehorizont von >10 Jahren gedacht. Um eine möglichst große Rendite zu erzielen, legt Oskar Dein Geld in ETFs und ETCs an.

Headline

ETFs sind Investmentfonds, die einen Index (z.B. den DAX) kostengünstig nachbilden und dabei nahezu die identische Entwicklung wie der zugrundeliegende Index erzielen. Im Vergleich dazu sind herkömmliche Fonds sehr viel teurer und erzielen oft eine schlechtere Rendite als der Vergleichsindex.

Headline

Die durchschnittliche Rendite des DAX über einen Zeitraum von 15 Jahren lag lt. Deutschem Aktieninstitut bei 8% pro Jahr. Noch wichtiger ist allerdings, dass es zwischen 1969 (Start der Aufzeichnung) und 2018 niemals eine negative 15-Jahresrendite bei einem Investment in den DAX gab. Also egal, zu welchem Zeitraum zwischen 1969 und 2018 man in den DAX investiert hätte, man hätte nach 15 Jahren kein Geld verloren (Siehe DAI). Die niedrigste Rendite lag bei 2,3% p.a. und das ist immer noch ein Vielfaches dessen, was Du aktuell für Tagesgeld bekommst.

Kleine Beträge, große Wirkung, die Macht eines Sparplans

Monatliche Sparrate über x Jahre bei einer beispielhaft angenommenen Rendite von 8% nach Kosten.

Sparziel 18 Jahre 20 Jahre 22 Jahre
Für was Führerschein
1.850 Euro
3 Monate Australien
6.000 Euro
4 Jahre Harvard Studium
153.000 Euro
Mtl. Sparrate 3,95 Euro 10,47 Euro 220,36 Euro
Eingezahlt 853,20 Euro 2.512,80 Euro 58.175,04 Euro
Die Tabelle stellt das aktuelle Anlageuniversum von Oskar dar. Wir überwachen unsere ETF und ETC-Auswahl laufend und ersetzen gelegentlich einzelne ETFs und ETCs, sobald besser geeignete Produkte erhältlich sind.  Nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen wird ein solcher Austausch graduell durchgeführt, was dazu führen kann, dass bei Bestandskunden vorübergehend sowohl die ursprünglichen als auch die neuen ETFs und ETCs im Portfolio enthalten sind. Bei Kauftransaktionen werden jedoch ausschließlich die neuen ETFs und ETCs gekauft. Die Geldanlage an den Kapitalmärkten ist mit Risiken verbunden. Bitte beachte unsere Risikohinweise.

Anlegen für Kinder – Zwei Möglichkeiten

Bei der Eröffnung eines Kontos im Namen des Kindes, sind die Elternteile bis zur Volljährigkeit des Kindes verfügungsberechtigt. Mit dem Eintritt der Volljährigkeit wird das Kind allein verfügungsberechtigt.

Rechtlich auf „das Kind“ anlegen

Der Abschluss im Namen des Kindes hat einen steuerlichen Unterschied zur Folge: Normalerweise kann jedes Kind (und jeder Erwachsene) einen Sparerpauschbetrag in Höhe von 801 Euro im Jahr nutzen. Auf diesen Betrag fallen dann keine Steuern an. Erträge auf Depots, die auf den Namen des Kindes lauten, können aber zusätzlich bis zur Höhe des steuerlichen Grundfreibetrags (9.168 Euro) und der Sonderausgabenpauschale (36 Euro) steuerfrei bleiben. Insgesamt beträgt die steuerfreie Einkommensgrenze bei Kindern im Jahr 2019 also 10.005 Euro. Durch das Einreichen einer sogenannten Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) für das Kind kannst Du dies sicherstellen. Die NV-Bescheinigung können natürliche Personen beantragen, die voraussichtlich nicht zur Einkommensteuer veranlagt werden, weil zum Beispiel nur geringe Einkünfte erzielt werden. Die NV-Bescheinigung muss im Original direkt an die Baader Bank gesendet werden.

 

Rechtlich auf „sich selbst“ anlegen

Du kannst selbstverständlich auch in Deinem eigenen Namen Geld für das Kind anlegen. Dann kannst Du zwar die steuerfreie Einkommensgrenze für das Kind nicht voll nutzen, die Einrichtung eines ETF-Sparplans ist aber deutlich unkomplizierter: Du musst keine Geburtsurkunde einreichen, eine NV-Bescheinigung spielt in der Regel ebenfalls keine Rolle mehr und das angesparte Geld gehört Dir. So kannst Du selbst entscheiden, wann Du Deinem Nachwuchs das Vermögen überträgst. Und darüber hinaus kannst Du entscheiden, wie viel Geld Du überträgst. Das maximale Vermögen Deines Kindes darf nämlich nach wie vor bei maximal 7.500 Euro liegen, wenn der Anspruch auf BAföG gewahrt bleiben soll.

Bitte befrage zu Deiner persönlichen steuerlichen Situation Deinen Steuerberater. Oskar erbringt keine Steuerberatung.

Rechtlich auf „das Kind“ anlegen

  • Kapitalerträge bis 10.005 Euro pro Jahr steuerfrei (Pauschbetrag (801 Euro), Grundfreibetrag (9.168 Euro), Sonderausgabenpauschale (36 Euro))
  • Geld gehört dem Kind (hat Kontrollvollmacht)
  • Es fällt keine Schenkungssteuer an (wenn innerhalb von 10 Jahren nicht mehr als 400.000 Euro eingezahlt werden)
  • Aufwand ist größer, da alle Erziehungsberechtigten zustimmen müssen, Geburtsurkunde muss eingereicht werden
  • Sind die jährlichen Erträge größer als 9.997 Euro, entfällt der Kindergeldanspruch
  • Übersteigt das Vermögen 7.500 Euro, entfällt Anspruch auf Bafög.
  • Ist das Einkommen höher als 425 Euro pro Monat, entfällt die kostenlose Familienversicherung

Rechtlich auf „sich selbst“ anlegen

  • Kontrolle über das Geld geht nicht an das Kind über
  • Steuerliche Vergünstigungen entfallen, da eigene Freibeträge verwendet werden müssen
  • Kontoeröffnung ist sehr einfach
  • Bafög und Versicherungen sind kein Thema.
  • Ab 400.000 Euro fällt beim Übertrag Schenkungssteuer an (Eltern zu Kindern) bzw. ab 200.000 Euro bei Großeltern zu Enkeln.

Jetzt loslegen!

Jetzt mit Oskar starten. Keine Mindestlaufzeit, keine versteckten Kosten.

Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Deiner Kapitalanlage kann fallen oder steigen. Es kann zu Verlusten des eingesetzten Kapitals kommen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Bitte beachte unsere Risikohinweise.